Exkursion Mauthausen
und Schloss Hartheim

 

 

 

 

 

 

 

Am 8. Februar unternahmen die 4. und 5. Jahrgänge gemeinsam mit Frau Mag. Miriam Lackner, Herrn Prof. Mag. David Müller und Herrn Prof. Mag. Alexander Menner eine Exkursion nach Mauthausen, um sich mit Österreichs Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

 

Zu diesem Zwecke besuchte die Schülergruppe zunächst die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. In einem begleiteten Rundgang lernten die SchülerInnen die schreckliche Geschichte des ab 1938 errichteten Konzentrationslagers, das als jenes mit den härtesten Haftbedingungen und der höchsten Todesstrafe gilt, kennen. Darüber hinaus bekamen sie die Möglichkeit, sich mit Fragen aktiv einzubringen. Begriffe wie Wiederbetätigung, Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und Demokratiefeindlichkeit erschienen in einem völlig neuen Licht. Als besonders berührend empfanden die SchülerInnen den „Raum der Namen“, in dem mehr als 81.000 Opfer der Gräueltaten namentlich zu finden sind.

Auch Schloss Hartheim bot den drei Jahrgängen einen tiefen Einblick in die Grausamkeit der NS-Zeit, denn an diesem Ort wurden etwa 30.000 psychisch Kranke sowie körperlich und geistig Behinderte ohne Mitwissen der breiten Öffentlichkeit auf furchtbarste Weise getötet.

Viele Fragen beschäftigten die SchülerInnen noch auf der langen Heimfahrt. Wie konnten Menschen zu solchen Grausamkeiten fähig sein? Was hätte ich getan? Wie verhalte ich mich heute? Was bedeuten diese Orte für mich? Kann sich diese Tat wiederholen?

Vielleicht haben einige SchülerInnen eine Antwort auf die Frage „Was hat es mit mir zu tun?“ bekommen.

 

Lukas Trippolt, 4AHH

 

 

 

 

 

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